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Bundesbeschaffungsamt in Bonn

 

Einsparungen bei Investitions- und Betriebskosten

Das Bundesbeschaffungsamt im Bonn wurde im März 2011 bezogen. Dass der Bau in Rekordzeit fertig gestellt wurde, lag an der modernen Bauweise. Das F-förmige Gebäude mit fünf Etagen und rund 700 m² wurde in einem Stahlbetonskelett mit innovativen Fertigteilelementen errichtet.

Richtungsweisend ist auch die Energieeffizienz, die Dank alware umgesetzt werden konnte. Für die thermische Gebäudesimulation wurde das gesamte Gebäude in 34 thermische Zonen aufgeteilt, so dass stündliche Ergebnisse zu jedem Raum im Gebäude analysiert werden konnten. Der thermische Komfort wurde sichergestellt. Der Jahresverlauf der stündlichen Heiz- und Kühlleistungen wurde zur genauen Auslegung der Erdwärmesonden und Wärmepumpen herangezogen. Auf Basis der vielschichtigen Untersuchungen konnten Empfehlungen zur Auslegung und Betriebsweise der Anlagentechnik gegeben werden, z. B. Erdwärmesonden als jahreszeitliche Speicher, Rechenzentrum mit konstanter Kühlleistung ohne Heizbedarf. Die Bohrsondenmeter für die Erdwärmesonden konnten um drei Viertel reduziert werden. Die Wärmepumpe konnte um ca. 40% kleiner ausgelegt werden als ursprünglich geplant. Damit konnten erhebliche Einsparungen bei Investitions- und Betriebskosten erzielt werden.

Die Empfehlungen aus der durchgeführten Tageslichtsimulation sichern Tageslichtnutzung und Blendschutz am Arbeitsplatz.

Die von alware erarbeiteten Simulationsnachweise zur ressourcenschonenden Energienutzung führten zu einem Gold Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

 

 

Projektdaten

BGF (oberirdisch): 7700 m²

Auftraggeber: GOLDBECK Süd GmbH, Frankfurt

Architekt: Meixner-Schlüter-Wendt

Projektentwicklung: Lang & Cie. Real Estate AG

 

Bundesbeschaffungsamt Bonn

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